Top3 Januar 2018

 

Siegfried Rosner, Andreas Winheller:
Mediation und Verhandlungsführung. Theorie und Praxis des wertschöpfenden Verhandelns – nicht nur in Konflikten

Systemische Organisationsberatung und Aktionsforschung, hrsg. von Siegfried Rosner, Band 4,
Rainer Hampp Verlag, München u. Mering 2012, 477 S.,
ISBN 978-3-86618-820-4 (print), € 39.80,
ISBN 978-3-86618-920-1 (e-book pdf), € 37.99

„Ein glänzend geschriebenes Buch, das den aktuellen internationalen Forschungsstand zu Mediation und Verhandlung zuverlässig darstellt, dabei die Bedürfnisse der Praxis nie aus den Augen verliert und viele eigene kluge Ideen und Anregungen einbringt. Die Autoren haben einen bedeutenden Beitrag geleistet. Das gedankenreiche Buch ist jedem zu empfehlen, der sich für die Alternative Konfliktbeilegung interessiert.“ (Prof. Dr. Fritjof Haft, EBS Law School, Wiesbaden, Mitherausgeber des „Handbuch Mediation“)

„Siegfried Rosner und Andreas Winheller beschreiben in ihrem Buch viele der heute bekannten Mediations- und Verhandlungsverfahren. Sie beschreiben dabei nicht nur Vorgehensweisen, sondern erläutern gleichzeitig deren  theoretische Hintergründe und weisen auf Verbindungslinien zwischen den verschiedenen Ansätzen hin. Ein Buch, das die Bibliothek eines jeden Mediators und Verhandlers mehr als ergänzt!“ (Adrian Schweizer, Rechtsanwalt und Wirtschaftsmediator (Co-Autor des Buches "Kooperation statt Konfrontation“)

 

Stephan Kaiser, Arjan Kozica (Hg.):
Ethik im Personalmanagement. Zentrale Konzepte, Ansätze und Fragestellungen

dnwe schriftenreihe, folge 21,
Rainer Hampp Verlag, München u. Mering 2012, 295 S.,
ISBN 978-3-86618-673-6 (print), € 29.80,
ISBN 978-3-86618-773-3 (e-book pdf), € 27.99

In der Wirtschafts- und Unternehmensethik werden teils explizit, stets aber zumindest implizit Fragen des Personalmanagements (mit-)diskutiert. Die Profession der Personalmanager indes hat sich lange Zeit nicht besonders intensiv mit normativen Fragen des Personalmanagements auseinandergesetzt. Dies ändert sich in letzter Zeit. Der vorliegende Band greift das steigende Interesse an einer vertiefenden Diskussion über Ethik im Personalmanagement auf und setzt Impulse für Theorie und Praxis des Personalmanagements. Die einzelnen Beiträge nähern sich der Ethik im Personalmanagement aus unterschiedlichen Perspektiven, wie beispielsweise der ethischen, psychologischen und ökonomischen. Hierdurch werden die Erkenntnisse der Wirtschafts- und Unternehmensethik auf die spezifischen „Personal-Probleme“ angewandt und dadurch insbesondere für Praktiker „konkreter“ gemacht. Gleichzeitig ist es das Ziel, die theoretische Diskussion des Personalmanagements um ethische Aspekte anzureichern.

 

Manfred Moldaschl, Daniela Manger (Hrsg.):
Im Spiegel der Organisation. Innovationsfähigkeit durch Institutionelle Reflexivität

Arbeit, Innovation und Nachhaltigkeit,
hrsg. von Manfred Moldaschl Band 10,
Rainer Hampp Verlag, München u. Mering 2016, 360 S.,
ISBN 978-3-95710-066-5 (print), € 32.80
ISBN 978-3-95710-116-2 (e-book pdf), € 29.99

Lernen Organisationen aus ihren Fehlern? Das kann man offenbar nicht als Regelfall unterstellen. Wie also wird Lernen organisiert? Wird es gar aktiv verhindert? Und wie wird Scheitern verarbeitet? Wird es überhaupt auf eigene Annahmen und Praktiken zurückgeführt? Wird es mit äußeren Bedingungen gerechtfertigt oder gar zum Erfolg umgedeutet, indem hierfür geeignete Bewertungs- und Bewährungskriterien geschaffen werden?

Wir bezeichnen es als Reflexivität, wenn man eigene Denk- und Handlungsgewohnheiten, Bewertungen und Interpretationsweisen zum Gegenstand kritischer Beobachtung macht und sich auch systematisch der Beobachtungen anderer bedient, um kritisches Wissens über sich selbst zu erzeugen. Über diese Haltung und Bereitschaft bestimmen wir die Lernfähigkeit von Personen und Organisationen. Wenn eine Organisation diese kritische Haltung durch Regeln und wiederholte Praktiken, etwa gemeinsame after action reviews, unterstützt, sprechen wir von institutioneller Reflexivität.

Die Beiträge dieses Bandes gehen mit konsequentem Blick auf solche Reflexivität den epistemischen Praktiken und Gewohnheiten in den untersuchten Organisationen nach und untersuchen anhand fundierter Analysen die Effektivität institutionalisierten Lernens.