Top3 Dezember 2018

 

Franziska Georg:
Die Generation Y und ihre Work-Life-Balance

Praxisorientierte Personal- und Organisationsforschung,
hrsg. von Reiner Bröckermann, Band 23,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2019, 138 S.,
ISBN 978-3-95710-229-4 (print), € 19.80
ISBN 978-3-95710-329-1 (e-book pdf), € 17.99

Leben, um zu arbeiten – das war einmal. Viele junge Arbeitnehmer von heute sehen es nicht ein, ihre Familie, Freunde und Freizeit zugunsten von Überstunden, Stress und Karriere zu vernachlässigen. Vielmehr rückt ein angemessenes Verhältnis zwischen beruflichem und privatem Lebensbereich, die Work-Life-Balance, für die sogenannte Generation Y in den Vordergrund. Zumindest ist diese Ansicht in Öffentlichkeit und Medien weit verbreitet.

Doch spiegelt das öffentliche Bild dieser Generation die Realität wider? Wie relevant ist das Thema Work-Life-Balance tatsächlich im Alltag der Generation Y? Wissen die jungen Berufstätigen über die Work-Life-Balance-Angebote ihrer Arbeitgeber Bescheid? Und nutzen sie diese auch?

Auf diese und weitere Fragen sollen mit diesem Buch Antworten gefunden werden.

Schlüsselwörter: Generation Y, Millennials, Work-Life-Balance, War for Talent, demographischer Wandel

 

Christian Scholz (Hrsg.):
Human Capital Reporting: Transparenz-Vergleich über acht Länder

Strategie- und Informationsmanagement, hrsg. von Christian Scholz, Band 35,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2018, ca. 255 S.,
ISBN 978-3-95710-223-2 (print), € 27.80
ISBN 978-3-95710-323-9 (e-book pdf), € 24.99

Seit rund 20 Jahren gibt es an der Universität des Saarlandes Forschung zum Thema Humankapital, sowohl zum Human Capital Management („Saarbrücker Formel“) als auch zum Human Capital Reporting. Zu diesem HCR entwickelte der Herausgeber dieser Publikation gemeinsam mit einem breiten Netzwerk einen Reporting-Standard, der im Jahre 2010 finalisiert wurde (daher die Bezeichnung „HCR10“). Während die bisherigen Arbeiten sich primär mit Deutschland befassten, geht es diesmal um einen internationalen Vergleich:

·       Das vorliegende Buch liefert zunächst eine Beschreibung des Reporting-Standards HCR10.

·       Danach folgen Analysen der HCR-Transparenz in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Nigeria, Schweden und USA. Hier gibt es anregende Befunde: So präsentieren sich französische Unternehmen als transparent, Unternehmen aus den USA dagegen als vollkommen intransparent.

·       Das Buch schließt mit einem „Call for Action“, da der aktuelle Stand im Human Capital Reporting als absolut unzureichend erscheint. Hier sind Aktivitäten gefragt. Eine davon ist die Transformation vom HCR10 in ISO DIN 30414.

Der HCR10 hat zwei Funktionen: Zum einen beschreibt er, wie und welche personalwirtschaftlichen Inhalte im Jahresabschluss (Geschäftsbericht, Nachhaltigkeitsbericht, Jahresabschluss, HR-Fact-Book) präsentiert werden sollten, zum anderen stellt er eine Messvorschrift dar, mit der die „Erfüllungsquote“ im Sinne von Transparenz gemessen werden kann. Zu beiden Funktionen liefert dieses Buch Informationen und bringt sie in einen vergleichend-internationalen Kontext.

Schlüsselwörter: Human Capital Reporting, HCR10, DIN 30414, ISO 30414, Deutschland, HCR Frankreich, HCR Großbritannien, HCR Italien, HCR Kanada, HCR Nigeria, HCR Schweden, HCR USA, Geschäftsbericht, Personalbericht

 

Matthias Schmidt:
Befähigen – Gestalten – Verantworten. Die Verantwortung von Hochschulen in der Flüchtlingssituation

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2018, 124 S.,
ISBN 978-3-95710-231-7 (print), € 19.80
ISBN 978-3-95710-331-4 (e-book pdf), € 17.99

Angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen stehen auch Hochschulen in einer besonderen Verantwortung. Als wirkmächtige gesellschaftspolitische Akteurinnen wohnt ihnen ein über ihren Lehr- und Forschungsauftrag hinausgehender gesellschaftlicher Gestaltungsauftrag inne. Dazu müssen sie befähigt werden, und dafür sollten sie auch andere befähigen. Dieser Band thematisiert grundsätzlich die gesellschaftliche Verantwortung einer Hochschule, erörtert konzeptionelle Anforderungen zur Integration Geflüchteter in die Hochschule und stellt die Best Practice des Welcome Project an der Beuth Hochschule für Technik Berlin vor.

Schlüsselwörter: Verantwortung von Hochschulen, Integration Geflüchteter ins Studium, Flüchtlingssituation, Hochschulentwicklung, Kernverantwortung, Führung und Entwicklung, gesellschaftliche Herausforderungen, Werteorientierung, Befähigung, systemische Organisationsentwicklung